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Radsportverein Aue e.V.

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Erzgebirgstour 2011 // 17.09. – 02.10.

Erzgebirgstour 2011 // 17.09. – 02.10.

Länge: 243 km | Höhenmeter: 4800 m | Teilnehmer: 14 | Sieger: Thomas Hoffmeister | Ø 30,5 km/h

Die Erzgebirgstour 2011 war die 6. Austragung des Etappen-Rennens im Erzgebirge. Die Tour begann am 17. September am Forsthaus Poppenwald und endete am 02. Oktober 201 am Filzteich in Schneeberg. Mit einer Gesamtdistanz von 243 km war sie rund 60 km kürzer als die Erzgebirgstour 2010 und umfasste 8 Etappen. An der Rundfahrt 2011 nahmen 14 Fahrer teil. Mit 39 Jahren war Rico Blechschmidt der älteste Fahrer im Teilnehmerfeld. Alexander Akel war dafür der jüngste Starter. Wie im Vorjahr begann die Rundfahrt mit einem Prolog-Zeitfahren. Den Prolog am Forsthaus Poppenwald gewann der Pockauer Jörg Buschmann. Mit einer Endzeit von 3:58 Minuten war er ganze 42 Sekunden schneller, als die Bestzeit aus dem Jahr 2008 von Christian Schott.

Der Dresdner Alexander Akel feierte auf der zweiten Etappe mit Etappenziel in Bad Schlema seinen ersten Touretappenerfolg. Er und Hoffmeister konnten sich an der Bergwertung in Wildbach von den anderen Startern lösen. Der Vorjahressieger Alexander Steiner verlor auf dieser Etappe wichtige Zeit und musste sich mit einem 6. Platz zufrieden geben. Einen Tag später machte die Erzgebirgstour erstmalig halt an der “Steilen Wand” von Meerane. Diese Etappe gewann Thomas Hoffmeister vor Alexander Akel. Die “Steile Wand” musste an diesem Tag zweimal von den Fahrern überwunden werden. Schon beim ersten Mal konnten sich Akel und Hoffmeister lösen. Steiner steigerte sich gegenüber dem Vortag und wurde Dritter. Die Fahrer Illmann, Sobek, Blechschmidt und Steiner lagen jedoch eng beieinander und hatten noch alle Chancen, einen Podestplatz bei der Tour zu erzielen. Der Rückstand auf Akel und Hoffmeister betrug jedoch schon fast zwei Minuten. Am nächsten Wochenende standen zwei Bergankünfte auf dem Rennprogramm . Am 24. September ging es zum zweiten Mal in der Tourgeschichte hinauf zum Rabenberg. Einen Tag später wartete das “Dach der Tour” auf die Fahrer. Der Fichtelberg! Auf der Rabenbergetappe blieb das Fahrerfeld bis zum ersten Tagesanstieg zusammen. Erst nach einer Tempoverschärfung waren nur noch 8 von 14 Starter zusammen. Später attackierten Akel und Hoffmeister. Bei dieser Tempoverschärfung gelang es lediglich Hans-Georg Sobek an den beiden dranzubleiben. Vor der Passhöhe in Carlsfeld musste jedoch auch Sobek reißen lassen. Kurz vor der zweiten Bergwertung setzte Thomas Hoffmeister eine Attacke. Alexander Akel viel ab, so dass Thomas Hoffmeister eindrucksvoll die erste Bergankunft der Tour gewann. Markus Illmann und Alexander Steiner erwischten einen rabenschwarzen Tag und hatten keine realistische Chance mehr, einen Podestplatz zu erzielen. Einen Tag später versuchte Markus Illmann nach der Startfreigabe seine verlorene Zeit wieder gut zumachen und Griff an. Vergeblich! Sein Vorsprung von ca. einer Minute war vier Kilometer später wieder aufgebraucht. Nach der ersten Bergwertung passierte dem ersten Führungsfahrzeug ein Fehler und kam vom ursprünglichen Streckenverlauf ab. Hoffmeister und Akel verloren dadurch wichtige Zeit und mussten das Fahrerfeld von hinten wieder aufrollen. Hoffmeister gelang es und sicherte sich den Etappensieg ganz knapp vor Hans-Georg Sobek. Akel sowie Hoffmeister bekamen am Ende der Etappe Ihre verlorene Zeit wieder gutgeschrieben. Im Kampf um die Podiumsplätze führte Hoffmeister mit fast vier Minuten vor Alexander Akel. Um Platz drei kämpften Hans-Georg Sobek, Rico Blechschmidt und Martin Richter. Die beste Ausgangsposition hatte jedoch Hans-Georg Sobek. Auf der Königsetappe gelang dann Thomas Hoffmeister ein Soloritt, wie er im Buche steht. Nach einem fast 50 Kilometer langen Einzelzeitfahren sicherte er sich neben dem Etappensieg auch den Tourgesamtsieg. Die größte Überraschung gelang allerdings Rico Blechschmidt. Am zweiten Tagesanstieg konnte er sich von Alexander Akel sowie Hans-Georg Sobek lösen und erreichte das Etappenziel als Zweiter. In der Fahrerwertung verdrängte Blechschmidt seinen Konkurrenten Sobek auf Platz vier. Am Finaltag standen den Fahrern noch ein Einzelzeitfahren sowie die Finaletappe bevor. Das Zeitfahren gewann Alexander Akel, der seinen zweiten Etappenerfolg bei der Tour feiern konnte. Die bisherige Bestzeit auf dieser Strecke unterbot er um über einer Minute. Den “Sprint Royal” am Filzteich gewann Markus Illmann. Er konnte somit die Tour doch noch mit einem positiven Resultat beenden. Die 6. Erzgebirgstour ist Geschichte. Es gab viele Überraschungen aber auch zahlreiche Enttäuschungen. Diese Tour war ungewöhnlich spannend, weil die Podestplätze fast bis zum Schluss hart umkämpft waren.

 

 

ENDERGEBNIS / FAHRERWERTUNG IN ZEIT

RANG NAME ZEIT
1 Thomas Hoffmeister 7h 58′ 01″
2 Alexander Akel + 12’47”
3 Rico Blechschmidt + 17’46”
4 Hans-Georg Sobek + 21’00”
5 Alexander Steiner + 36’15”
6 Martin Richter + 39’14”
7 Markus Illmann + 49’18”
8 Andreas Dinger + 1h 11’28”
9 Georg Teucher + 1h 34’58”
10 Jörg Buschmann + 1h 46’47”
11 Thomas Bauer + 2h 16’19”
12 Matthias Pönisch + 2h 23’12”
13 Johannes Reinboth + 2h 29’37”
14 Michael Hosang + 2h 56’41”

 

 

ENDERGEBNIS / BERGWERTUNG IN PUNKTEN

RANG NAME PUNKTE
1 Thomas Hoffmeister 130 Punkte
2 Alexander Akel 115 Punkte
3 Hans-Georg Sobek 96 Punkte
4 Rico Blechschmidt 89 Punkte
5 Martin Richter 79 Punkte
6 Alexander Steiner 57 Punkte
7 Markus Illmann 42 Punkte
8 Jörg Buschmann 28 Punkte
9 Andreas Dinger 25 Punkte
10 Georg Teucher 25 Punkte
11 Matthias Pönisch 7 Punkte